Umweltminister Franz Untersteller weiht Wasserstoff-Tankstelle ein

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Umweltminister Franz Untersteller begrüßte die Aktivitäten der EnBW zur Erschließung dieser Zukunftstechnologie: „Mit der neuen Tankstelle öffnet die EnBW den Weg in eine nachhaltige Mobilität auf Basis von Wasserstoff auch für den Raum Karlsruhe. Der Aufbau einer Wasserstoff-Infrastruktur schafft die Voraussetzung zur Einführung von Brennstoffzellenfahrzeugen, die eine emissionsfreie Fortbewegung ermöglichen. Wasserstoff und Brennstoffzelle haben ein großes Potenzial, sich zu einer Schlüsseltechnologie für eine nachhaltige Mobilität und Energieversorgung zu entwickeln.“ Wesentliche Voraussetzung hierfür sei, dass regenerativer Wasserstoff getankt werde, der aus erneuerbaren Energien gewonnen werde.

Dr. Hans-Josef Zimmer, Generalbevollmächtigter Technik der EnBW: „In der heute eröffneten Pilotanlage in Karlsruhe testen wir die Leistungsfähigkeit der Technologie. Im nächsten Jahr erforschen wir bei einer zweiten Wasserstofftankstelle in Stuttgart ob es wirtschaftlich ist, Wasserstoff als Speicher für Windenergie zu nutzen. Dann hätten Wasserstofftankstellen in Zukunft einen lukrativen „Zweitjob“.“
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Karlsruhe, 3. Januar 2012 - Wasserstoff wird im Zuge nachhaltiger Mobilitätskonzepte derzeit bundesweit diskutiert. Er kann Brennstoffzellenautos lokal emissionsfrei antreiben und mithilfe erneuerbarer Energien sogar CO2-neutral hergestellt werden. Im Beisein des baden-württembergischen Umweltministers Franz Untersteller hat die EnBW Energie Baden-Württemberg AG heute (9. Dezember) den Prototypen einer Wasserstoff-Tankstelle offiziell in den zweijährigen Probebetrieb genommen. Die neue Wasserstoff-Tankstelle arbeitet mit einer Schnelltankmethode (zertifiziert nach SAE 2601 A70). In nur drei Minuten soll der Tank des Brennstoffzellenautos voll sein – deutlich schneller als das mehrstündige Stromtanken von Elektroautos und geeignet für alle Fahrzeughersteller. Die Anlage wurde im Rahmen der EnBW Aktivitäten zur Initiative „H2Mobility“ errichtet und ist vom Bundesverkehrsministerium innerhalb des Konjunkturpakets 2 gefördert. Die EnBW erweitert mit der neuen Forschungsanlage ihre Untersuchungen zur emissionsfreien Mobilität.

Umweltminister Franz Untersteller begrüßte die Aktivitäten der EnBW zur Erschließung dieser Zukunftstechnologie: „Mit der neuen Tankstelle öffnet die EnBW den Weg in eine nachhaltige Mobilität auf Basis von Wasserstoff auch für den Raum Karlsruhe. Der Aufbau einer Wasserstoff-Infrastruktur schafft die Voraussetzung zur Einführung von Brennstoffzellenfahrzeugen, die eine emissionsfreie Fortbewegung ermöglichen. Wasserstoff und Brennstoffzelle haben ein großes Potenzial, sich zu einer Schlüsseltechnologie für eine nachhaltige Mobilität und Energieversorgung zu entwickeln.“ Wesentliche Voraussetzung hierfür sei, dass regenerativer Wasserstoff getankt werde, der aus erneuerbaren Energien gewonnen werde.

Dr. Hans-Josef Zimmer, Generalbevollmächtigter Technik der EnBW: „In der heute eröffneten Pilotanlage in Karlsruhe testen wir die Leistungsfähigkeit der Technologie. Im nächsten Jahr erforschen wir bei einer zweiten Wasserstofftankstelle in Stuttgart ob es wirtschaftlich ist, Wasserstoff als Speicher für Windenergie zu nutzen. Dann hätten Wasserstofftankstellen in Zukunft einen lukrativen „Zweitjob“.“

Dr. Klaus Bonhoff, Geschäftsführer der NOW GmbH Nationale Organisation Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie: „Mit der Einweihung einer standardisierten Wasserstoff-Tankstelle, gefördert durch Mittel aus dem Konjunkturpaket 2 des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, ist ein wesentlicher Vorbereitungsschritt zum Aufbau einer flächendeckenden Infrastruktur für die Mobilität mit Wasserstoff gelungen. Wasserstoff kann als Speicher von volatiler erneuerbarer Energie und durch seine Nutzung als Kraftstoff für Brennstoffzellenfahrzeuge künftig den Verkehrs- und Energiesektor verknüpfen – zugunsten einer neuen Wertschöpfungskette und zur Sicherung von Arbeitsplätzen am Technologiestandort Deutschland.“

Patrick Schnell, Vorsitzender der Clean Energy Partnership (CEP): „Für die Wasserstoffwirtschaft, die wir als CEP in Deutschland realisieren wollen, spielt der Ausbau der Infrastruktur eine entscheidende Rolle. Bis zur Markteinführung von Wasserstofffahrzeugen brauchen wir starke Partner, die große Stückzahlen von Tankstellen als auch von Fahrzeugen betreiben. Das Bundesland Baden-Württemberg ist ein wichtiger  Wirtschaftsstandort in Deutschland. Deshalb freuen wir uns besonders über das hier erbrachte Engagement.“

Zahlen, Daten, Fakten zur H2-Tankstelle:

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Dr. Klaus Bonhoff, Geschäftsführer der NOW GmbH Nationale Organisation Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie: „Mit der Einweihung einer standardisierten Wasserstoff-Tankstelle, gefördert durch Mittel aus dem Konjunkturpaket 2 des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, ist ein wesentlicher Vorbereitungsschritt zum Aufbau einer flächendeckenden Infrastruktur für die Mobilität mit Wasserstoff gelungen. Wasserstoff kann als Speicher von volatiler erneuerbarer Energie und durch seine Nutzung als Kraftstoff für Brennstoffzellenfahrzeuge künftig den Verkehrs- und Energiesektor verknüpfen – zugunsten einer neuen Wertschöpfungskette und zur Sicherung von Arbeitsplätzen am Technologiestandort Deutschland.“