Initiative „Wasserstoff Brennstoffzelle Deutschland“

Die Initiative „Wasserstoff Brennstoffzelle Deutschland“ ist ein Bündnis von dreizehn Partnern aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft. Gemeinsam mit dem prominenten Botschafter Hannes Jaenicke, Schauspieler, Autor und Umweltschützer, macht sich die Initiative stark für den wirtschaftlichen Erfolg der Energiewende. Die Initiative ist überzeugt, dass dafür die flächendeckende Einführung von umweltfreundlichen Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologien, vom wasserstoffbetriebenen Automobil über den Ausbau von Wasserstofftankstellen bis zur Etablierung von Brennstoffzellengeräten zur Strom- und Wärmeversorgung von Gebäuden, wesentlich beitragen kann. Wasserstoff ist weitgehend emissionsfrei und kann zugleich alle drei Energiesektoren effizient koppeln.

Bei einem Treffen im Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur in Berlin am 25.01.2016 begrüßte Norbert Barthle, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur, die Partner der Initiative und läutete den Start einer deutschlandweiten Werbekampagne mit Hannes Jaenicke ein. Hannes Jaenicke ist aufgrund seines langjährigen Engagements für Umwelt und Klimaschutz ein idealer Botschafter. Das Motto der Kampagne „Energie für immer“ bezieht sich sowohl auf die Nachhaltigkeit als auch das große Marktpotential dieser innovativen Umwelttechnologien.

Hannes Jaenicke, Botschafter der Initiative, Schauspieler, Autor und Umweltschützer:
„Ob im Eigenheim oder auf der Autobahn: Wasserstoff und Brennstoffzelle sind ein Quantensprung im Umwelt- und Klimaschutz. Gerade im Energie- und Automobilbereich müssen wir schnellstens auf innovative, saubere Lösungen umsteigen. Das wissen wir spätestens seit dem Weltklimagipfel 2015 in Paris. Mit Wasserstoff und Brennstoffzellen rücken wir den Klimazielen von Paris ein großes Stück näher.“

Besonderer Fokus liegt auf der Elektromobilität mit Brennstoffzelle. Die Technologie bietet hohe elektrische Reichweiten bei gleichzeitig kurzer Betankungszeit und verspricht damit großes Potenzial für die weltweiten Zielvorgaben hin zum emissionsfreien Fahren. Mehrere Automobilhersteller konnten im letzten Jahr marktreife Wasserstoffautos vorstellen. Die notwendige, flächendeckende Wasserstoffinfrastruktur befindet sich derzeit im Aufbau. Bis 2023 sollen allein in Deutschland circa 400 Wasserstofftankstellen entstehen.

Alexander Dobrindt, Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur:
„Elektromobilität muss emotional sein und Leidenschaft wecken für den Antrieb der Zukunft. Elektrofahrzeuge mit Wasserstoff-Brennstoffzellen bieten dafür die besten Voraussetzungen.“

Prof. Dr. Thomas Weber, Mitglied des Vorstands der Daimler AG und verantwortlich für Konzernforschung und Mercedes-Benz Cars Entwicklung:
„Das Auto der Zukunft hat null Emissionen. Wir sind davon überzeugt, dass Brennstoffzellenautos und batterieelektrische Fahrzeuge dabei eine zentrale Rolle spielen. Durch das gemeinsame Engagement von Industrie, Politik und Gesellschaft werden wir in der Lage sein den Kunden für diese Technologie zu begeistern.“

In den nächsten Wochen wird das Leitmotiv der Kampagne an den Flughäfen Berlin-Tegel, Stuttgart, München, Düsseldorf und Frankfurt prominent platziert. Ebenso sind großflächige Aufschläge in Onlinemedien sowie Social Media Teil der Kampagne.


Dreizehn Partner aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft haben sich 2015 zur Initiative „Wasserstoff Brennstoffzelle Deutschland“ zusammengeschlossen. Ihr gemeinsames Ziel: jetzt mit der Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie in Deutschland durchzustarten, um nachhaltiger Mobilität und hoch effizienter Energieversorgung den Weg zu ebnen. Die Partner: Linde AG, Nationale Organisation Wasserstoff und Brennstoffzellentechnologie GmbH (NOW), Air Liquide, Daimler AG, OMV Deutschland GmbH, TOYOTA MOTOR EUROPE NV/SA, VDMA Arbeitsgemeinschaft Brennstoffzellen, BMW AG, Clean Energy Partnership (CEP), AREVA H2Gen GmbH, AUDI AG, Shell Deutschland Oil GmbH, Deutscher Wasserstoff- und Brennstoffzellen-Verband e.V. (DWV).